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Es gibt nichts Schöneres als eine Außenküche, die richtig glänzt. Aber nicht nur fürs Auge ist eine stete und besonnene Reinigung der Küche und besonders des Grills wichtig. Wer auf schmutzigen Grillrosten brät, isst auch schmutzig und setzt sich ungesunden Zusatzstoffen aus. Außerdem schmeckt das Grillgut, egal wie gut man es vorbereitet und gegrillt hat, nur noch halb so gut wie auf einem sauberen Grill. Eine gereinigte Küche ist also nicht nur nett anzusehen, sondern auch besser verdaulich. Sie und ihre Gäste sollen sich bei der nächsten Party wohlfühlen. Nichts macht einen wohligeren Eindruck, als in einer sauberen Küche grillen und kochen zu können.

Der folgende Eintrag soll Ihnen einen kurzen Einblick darüber geben, wie man seinen Grill richtig reinigen kann!

Den Grill reinigen

Ihren Grill besonders gründlich zu reinigen, ist der wichtigste Putzprozess einer Außenküchenreinigung, da hier der meiste Zauber stattfindet. Das Putzen von Gas- und Holzkohlegrills ist dabei beinahe identisch.

Entzünden Sie Ihren Gasgrill, stellen die Hitzeregeler auf hoch und schließen die Haube. Nun sollten Sie den Grill 15 bis 20 Minuten laufen lassen. Dies stellt sicher, dass grobe Essensüberreste, die noch am Grill und Grillrost hängen, verbrannt werden. Nach kurzer Abkühlungszeit greifen Sie dann zur Messing-Grillbürste (achten Sie darauf niemals eine Metallbürste oder einen Metallkratzer zu benutzen!) und schrubben die übrigen Essensreste gründlich ab. Nun sollten Sie warten bis der Grill komplett abgekühlt ist. Holen Sie sich dann einen Eimer Seifenwasser und spritzen Sie dieses auf die schwierigsten Flecken. Danach reinigen Sie den Grill gründlich. Achten Sie dabei aber darauf die Seife am Ende des Putzprozesses komplett abzuspülen. Bei herausnehmbaren Komponenten wie dem Grillrost oder der Abtropfpfanne können Sie auch ein kleines Seifenwasserbad vorbereiten und die Komponenten circa eine Stunde in diesem einweichen lassen. Kleiner Tipp: Legen Sie beim nächsten Grillen doch Alufolie in die Abtropfpfanne. So bleibt diese länger sauber! Stellen Sie nun sicher, dass Sie wirklich jedes Teil des Grills komplett sauber gekriegt haben. Manchmal ist das mit heftigem Schrubben verbunden!

Wenn Sie den Korpus eines Grills sauber machen, müssen Sie auf seine Verarbeitung achten. Da die meisten Gasgrills aus Edelstahl gefertigt sind (wie unsere BeefEater Einbaugrills), müssen Sie nicht zimperlich mit Ihrem Grill umgehen. Ebenso wie Holz hat Edelstahl eine Maserung, in dessen Richtung Sie den Grill reinigen müssen. Mit dieser Methode können Sie sichergehen, dass der komplette Dreck aus der Maserung entfernt wird.

Den Holzkohlegrill reinigen

Das Reinigen eines Holzkohlegrills läuft beinahe identisch ab. Stellen Sie zunächst sicher, dass der Grillrost wie oben beschrieben gereinigt wurde und kein Schmutz zurückgeblieben ist. Danach entfernen Sie die gesamte Asche aus dem Grill und Spülen ihn mit warmen Seifenwasser ab. Achten Sie dabei, ebenso wie beim Gasgrill, stets auf Genauigkeit und Sorgfalt, damit Ihr Grill auch wirklich in jedem Winkel sauber wird und kein Seifenwasser zurückbleibt. Lassen Sie den Grill im Anschluss komplett abtrocknen und bedecken Ihn mit einer praktischen Wetterschutzhülle, damit er vor Witterungseinflüssen geschützt ist.

Sprechen Sie uns auch gerne direkt an!

Das Innere Ihres Grills sollten Sie mindestens einmal im Jahr reinigen. Bei den Einzelkomponenten wie Abtropfpfanne, Grillrost und auch Deckel sollten Sie so oft zur Bürste greifen, wie es geht, damit es weder Verfärbungen noch Einbußen beim Geschmack gibt. Sollten Sie noch Fragen oder Anmerkungen haben, sprechen Sie uns über unser Kontaktformular doch auch direkt an!

Und vergessen Sie nicht: Bleiben sie Wild!

Indirektes Grillen

Indirektes Grillen ist eine langsamere Zubereitungsart, mit der Sie größere Fleischstücke wie Braten, Rippchen oder sogar ganze Hähnchen garen können. Das Grillgut wird hierbei abseites der entzündeten Gasbrenner oder der Glut platziert und bei geschlossener Garhaube über einen längeren Zeitraum bei gleichbleibender Temperatur erhitzt. Das Prinzip ähnelt dem eines Backofens. Dabei wird die indirekte Hitze konstant verteilt, was dafür sorgt, dass größere Speisen gleichmäßig bis zur gewünschten Kerntemperatur gegart werden können. Mit diesem einfachen Trick erweitern Sie Ihr Repertoire um zahllose weitere Ideen. Zaubern Sie sogar einen gefüllten Hokaido Kürbis (siehe Bild) aus dem Gasgrill.

Mehr Infos, Tipps & Tricks zum Thema Outdoor Cooking finden Sie auch in unserer Rubrik Ratgeber!

Searing

Beim Searing wird extrem hohe Hitze genutzt, um das Fleisch zu versiegeln und schön saftig zu halten. Dafür kann man das Fleisch dicht über einen sehr heißen Gasbrenner legen. Noch besser funktioniert es mit einem speziellen Searburner. Ein Infrarotbrenner sorgt dabei für sehr hohe Temperaturen und versiegelt Ihr Steak innnerhalb kürzester Zeit. Ein schöner Nebeneffekt sind die markanten Streifen, die der heiße Rost auf dem Grillgut hinterlässt (siehe Bild). Diese Technik ist vergleichbar mit dem heißen Anbraten in einer Steakpfanne. Nach dem Verschließen der Poren können Sie das Fleisch auch bei geringeren Temperaturen auf dem Grill weitergaren.

Mehr Tipps und Ratschläge zum Thema Outdoor Cooking und Außenküche finden Sie in unserem Ratgeber!

Gegenüber einem klassischen Holzkohlegrill bietet Ihnen ein Grill mit Gasbefeuerung diverse praktische Vorteile. So ist zum Beispiel die Entzündung des Grills einfacher und vor allem sicherer, die Hitze kann besser kontrolliert und Speisen so punktgenauer zubereitet werden und auch die störende Rauchentwicklung eines Holzkohlegrills entfällt, weswegen Sie einen Gasgrill auch unter einem Vordach oder ähnlichem installieren können.

Sollten Sie sich dafür entschieden haben einen Gasgrill zu kaufen, dann stellen wir von wild. Ihnen hier ein paar Aspekte vor, auf die Sie beim Kauf auf jeden Fall achten sollten!

Was der Gasgrill können sollte

Jeder moderne Gasgrill bringt eine Vielzahl an unterschiedlichen Funktionen mit sich. Doch was sollte ein guter Gasgrill auf jeden Fall können?
Steakliebhaber sollten zum Beispiel darauf achten, dass der Grill einen Infrarotbrenner mitbringt. Dieser erreicht besonders hohe Temperaturen und ist daher dafür geeignet Fleisch scharf und kurz anzubraten. Wer das perfekte Steak grillen will, kommt um einen Infrarotbrenner nicht herum.

Auch ein Rotisserie-Backburner samt Grillspieß für das Zubereiten von Geflügel sollte im Grill verbaut sein, besonders wenn Sie Hähnchen mögen. Dieser Vertikalbrenner ist dafür da das Grillgut am Spieß indirekt zu grillen, was Ihnen zusätzliche Grillmöglichkeiten eröffnet. Auch über einen angebauten Seitenbrenner können Sie in diesem Zuge nachdenken.

Zuletzt sollte Ihr Gasgrill die nötige Leitung und Hitze mitbringen. Die Leistung eines Gasgrills wird in kW angegeben und sollte im Normalfall sehr hohe Temperaturen erreichen können. Eine Hitze von 250° sollte in kurzer Zeit problemlos erzielt werden.

Wie groß und teuer sollte der Gasgrill sein?

Gasgrills gibt es in unzähligen Preisspannen. Ob nun ein relativ günstiges Modell für circa 1100 Euro oder ein teurer Grill für bis zu 7000 Euro, auf dem Markt sind beinah alle preislichen Möglichkeiten existent. Achten Sie beim Kauf auf jeden Fall auf die Marke. Es mag zwar ein Klischee sein, aber bei einem Markengrill setzen Sie auf Qualität, die sich bewährt hat, fachkundigen Verkauf und Service sowie ein breites Grillzubehör. Markengrills haben zudem auch oft Bewertungen anderer Kunden. Hier sollten Sie vorher in Foren und unterschiedlichen Shops Meinungen einholen, bevor Sie sich für eine Marke entscheiden.

Auch die Größe des Grills hängt davon ab, was Sie mit dem Grill vorhaben. Sollten Sie viele Gäste in einer Außenküche bewirtschaften wollen, sollte der Grill vermutlich eher 5 anstatt 4 Brenner haben (Rechnung ohne den Backburner). Auch der verfügbare Platz in Ihrem Garten oder der Küche ist sehr wichtig. Und vergessen Sie nicht: Auch ein vergleichsweise “kleiner” Gasgrill kommt meistens mit einer durchschnittlichen Grillfläche von 80cm x 48cm bzw. 3840cm² (Beispiel an unserem BeefEater Signature) daher, was für einen umfangreichen Grillabend absolut ausreicht.

Propangas oder Erdgas?

Eine weitere Frage, die Sie sich stellen sollten ist, ob Sie mit Propangas oder Erdgas arbeiten wollen. Propangas kommt aus den bekannten Camoing-Gasflaschen und stellt die Standardvariante des Gasbetriebs dar. Doch gerade größere und leistungsstarke Grills sollten eventuell auf Erdgas umgerüstet werden. Der Gaszufluss wird so nämlich konstanter. Auch Gasflaschen müssen logischerweise nicht mehr ausgetauscht werden, was viel Arbeit spart. Gerade wenn Sie viel Grillen ist ein Erdgasgrill bequemer und im Betrieb sogar günstiger.

Wir hoffen unser kleiner Ratgeber zum Thema Gasgrill hat Ihnen weitergeholfen. Gerne können Sie uns bei Fragen auch kontaktieren!

Burger mag es überall geben und doch gehört er zu einem richtigen Grillabend einfach dazu. Aber um seinen Gästen einen wirklich perfekten Burger zubereiten zu können, reicht es nicht einfach das Hack aus dem Supermarkt auf den Grillrost zu hauen und fröhlich vor sich hinzubrutzeln. Viel mehr verlangt ein perfekter Burger überlegte Auswahl von Fleisch und Gewürzen sowie ein gutes Händchen mit der Grillzange. Der folgende Blogeintrag soll Ihnen knapp erläutern, wie der Zubereitung eines perfekten Burger nichts mehr im Weg steht.

Die richtige Fleischwahl und Würze

Für das Zusammenstellen eines echten Burgerpatties braucht man natürlich Hackfleisch. Achten Sie dabei aber darauf nur Rinderhack zu benutzen und kein Schweinefleisch zu kaufen. Außerdem ist es wichtig, dass das Mischverhältnis des Fleisches bei 80% Muskelfleisch und 20% Fett liegt, weil so die Aromastoffe des Fetts am besten zur Geltung kommen können und das Fleisch schön saftig wird. Und ja, es ist durchaus auch gewünscht hochwertiges Fleisch wie Ribeye durch den Fleischwolf zu drehen, um ein perfektes Burgerpatty zu zaubern.

Die richtige Würzmischung für das Fleisch auszuwählen ist da schon etwas schwerer, aber ebenso wichtig. Immerhin hat jeder Burgerfan seinen ganz eigenen Geschmack. Ob Sie nun ganz einfach nur die Hackfrikadelle mit Pfeffer und Salz anbraten oder ausgefallene Gewürzmischungen in das Fleisch einmassieren: Ein Burgerpatty schmeckt in fast allen Varianten super. Sie müssen nur Ihren eigenen Geschmack finden. Bei richtig gutem Fleisch sollte es allerdings ausreichen nur mit Salz und Pfeffer zu würzen, da das Hack meistens schon einen starken Eigengeschmack besitzt. Für etwas kulinarische Abwechslung können Sie zudem mit geräucherter Paprika, Chillipulver oder auch Rauchsalz abschmecken.

Aber Achtung: Würzen Sie das Fleisch erst, wenn Sie es das erste Mal durch den Wolf gedreht haben. Anschließend lassen Sie es noch ein zweites Mal durch den Wolf laufen. So verteilen sich die Gewürze am besten!

Wie forme ich die Burgerpatties?

Zum formen eines Burgerpatties benutzen Sie entweder eine Bugerpresse oder ihre Hände. Der Nachteil an der Presse ist jedoch, dass das Fleisch hier oft durch zu viel Druck zu kompakt wird und so an Saftigkeit verliert. Wenn Sie mit der Hand formen, müssen Sie ebenfalls darauf achten das Fleisch nicht zu fest zusammenzudrücken. Ein kompaktes Patty ist nicht automatisch ein gutes Patty.

Nehmen Sie die gewünschte Menge Hackfleisch (wir empfehlen Ihnen um die 150g) und formen sie es zu einer Kugel. Im Anschluss drücken Sie das Fleisch mit Ihrer Handinnenfläche platt, bis es einen Durchmesser von circa 8 cm besitzt. Jetzt drücken Sie mit einem Esslöffel von einer Seite Dellen in das Hackfleisch, damit sich dieses nicht auf dem Grill zusammenzieht. Fertig ist das klassische Burgerpatty.

Die Burger Zubereitung

Wenn Sie hochwertiges Fleisch für den Burger gekauft haben, wird man Sie an der Theke vielleicht noch fragend ansehen. Spätestens bei der Zubereitung des Fleisches wird Ihnen aber deutlich werden, warum es einen Burger so viel besser macht. Wer kennt das nicht: Man brät das Patty auf dem Grill und nach ein paar Minuten ist es plötzlich nur noch halb so groß wie zuvor. Das deutet auf einen hohen Wasseranteil im Fleisch hin, was Ihnen bei hochwertigem Fleisch nicht passieren wird.

Wenn Sie Ihr Burgerfleisch auf dem Grill zubereiten, gibt es eigentlich nur die Gargrade Medium oder Medium-Rare, da alles andere das Fleisch austrocknet. Da es bei der Zubereitung eines perfekten Burgers aber eher auf die Vorbereitung als auf das Grillen selbst ankommt, können wir Ihnen hier keine Universalwahrheit über die perfekte Grilltemperatur verkaufen. Jeder Grill hitzt sich unterschiedlich auf und verlangt daher nach einem anderen Grillvorgehen. Empfehlen können wir Ihnen hier aber den Einsatz einer Plancha, da die Kruste des Fleisches so am schönsten wird. Auch den Käse sollten Sie nach dem Wenden des Burgers nicht vergessen. So zerfließt er am besten und frisst sich tief in das Patty hinein.

Sprechen Sie uns auch gerne an

Bei Fragen oder Anregungen können Sie uns auch gerne direkt ansprechen. Vergessen Sie nicht: Auch das Braten eines perfekten Burgers braucht Übung und funktioniert vielleicht nicht sofort beim ersten Mal. Mit der richtigen Vorbereitung sollten Sie aber weniger Probleme haben. Wir von Wild. wünschen Ihnen noch einen schönen Grillabend! Und vergessen Sie nicht: Bleiben Sie Wild!