Beiträge

Indirektes Grillen

Indirektes Grillen ist eine langsamere Zubereitungsart, mit der Sie größere Fleischstücke wie Braten, Rippchen oder sogar ganze Hähnchen garen können. Das Grillgut wird hierbei abseites der entzündeten Gasbrenner oder der Glut platziert und bei geschlossener Garhaube über einen längeren Zeitraum bei gleichbleibender Temperatur erhitzt. Das Prinzip ähnelt dem eines Backofens. Dabei wird die indirekte Hitze konstant verteilt, was dafür sorgt, dass größere Speisen gleichmäßig bis zur gewünschten Kerntemperatur gegart werden können. Mit diesem einfachen Trick erweitern Sie Ihr Repertoire um zahllose weitere Ideen. Zaubern Sie sogar einen gefüllten Hokaido Kürbis (siehe Bild) aus dem Gasgrill.

Mehr Infos, Tipps & Tricks zum Thema Outdoor Cooking finden Sie auch in unserer Rubrik Ratgeber!

Searing

Beim Searing wird extrem hohe Hitze genutzt, um das Fleisch zu versiegeln und schön saftig zu halten. Dafür kann man das Fleisch dicht über einen sehr heißen Gasbrenner legen. Noch besser funktioniert es mit einem speziellen Searburner. Ein Infrarotbrenner sorgt dabei für sehr hohe Temperaturen und versiegelt Ihr Steak innnerhalb kürzester Zeit. Ein schöner Nebeneffekt sind die markanten Streifen, die der heiße Rost auf dem Grillgut hinterlässt (siehe Bild). Diese Technik ist vergleichbar mit dem heißen Anbraten in einer Steakpfanne. Nach dem Verschließen der Poren können Sie das Fleisch auch bei geringeren Temperaturen auf dem Grill weitergaren.

Mehr Tipps und Ratschläge zum Thema Outdoor Cooking und Außenküche finden Sie in unserem Ratgeber!

Gegenüber einem klassischen Holzkohlegrill bietet Ihnen ein Grill mit Gasbefeuerung diverse praktische Vorteile. So ist zum Beispiel die Entzündung des Grills einfacher und vor allem sicherer, die Hitze kann besser kontrolliert und Speisen so punktgenauer zubereitet werden und auch die störende Rauchentwicklung eines Holzkohlegrills entfällt, weswegen Sie einen Gasgrill auch unter einem Vordach oder ähnlichem installieren können.

Sollten Sie sich dafür entschieden haben einen Gasgrill zu kaufen, dann stellen wir von wild. Ihnen hier ein paar Aspekte vor, auf die Sie beim Kauf auf jeden Fall achten sollten!

Was der Gasgrill können sollte

Jeder moderne Gasgrill bringt eine Vielzahl an unterschiedlichen Funktionen mit sich. Doch was sollte ein guter Gasgrill auf jeden Fall können?
Steakliebhaber sollten zum Beispiel darauf achten, dass der Grill einen Infrarotbrenner mitbringt. Dieser erreicht besonders hohe Temperaturen und ist daher dafür geeignet Fleisch scharf und kurz anzubraten. Wer das perfekte Steak grillen will, kommt um einen Infrarotbrenner nicht herum.

Auch ein Rotisserie-Backburner samt Grillspieß für das Zubereiten von Geflügel sollte im Grill verbaut sein, besonders wenn Sie Hähnchen mögen. Dieser Vertikalbrenner ist dafür da das Grillgut am Spieß indirekt zu grillen, was Ihnen zusätzliche Grillmöglichkeiten eröffnet. Auch über einen angebauten Seitenbrenner können Sie in diesem Zuge nachdenken.

Zuletzt sollte Ihr Gasgrill die nötige Leitung und Hitze mitbringen. Die Leistung eines Gasgrills wird in kW angegeben und sollte im Normalfall sehr hohe Temperaturen erreichen können. Eine Hitze von 250° sollte in kurzer Zeit problemlos erzielt werden.

Wie groß und teuer sollte der Gasgrill sein?

Gasgrills gibt es in unzähligen Preisspannen. Ob nun ein relativ günstiges Modell für circa 1100 Euro oder ein teurer Grill für bis zu 7000 Euro, auf dem Markt sind beinah alle preislichen Möglichkeiten existent. Achten Sie beim Kauf auf jeden Fall auf die Marke. Es mag zwar ein Klischee sein, aber bei einem Markengrill setzen Sie auf Qualität, die sich bewährt hat, fachkundigen Verkauf und Service sowie ein breites Grillzubehör. Markengrills haben zudem auch oft Bewertungen anderer Kunden. Hier sollten Sie vorher in Foren und unterschiedlichen Shops Meinungen einholen, bevor Sie sich für eine Marke entscheiden.

Auch die Größe des Grills hängt davon ab, was Sie mit dem Grill vorhaben. Sollten Sie viele Gäste in einer Außenküche bewirtschaften wollen, sollte der Grill vermutlich eher 5 anstatt 4 Brenner haben (Rechnung ohne den Backburner). Auch der verfügbare Platz in Ihrem Garten oder der Küche ist sehr wichtig. Und vergessen Sie nicht: Auch ein vergleichsweise “kleiner” Gasgrill kommt meistens mit einer durchschnittlichen Grillfläche von 80cm x 48cm bzw. 3840cm² (Beispiel an unserem BeefEater Signature) daher, was für einen umfangreichen Grillabend absolut ausreicht.

Propangas oder Erdgas?

Eine weitere Frage, die Sie sich stellen sollten ist, ob Sie mit Propangas oder Erdgas arbeiten wollen. Propangas kommt aus den bekannten Camoing-Gasflaschen und stellt die Standardvariante des Gasbetriebs dar. Doch gerade größere und leistungsstarke Grills sollten eventuell auf Erdgas umgerüstet werden. Der Gaszufluss wird so nämlich konstanter. Auch Gasflaschen müssen logischerweise nicht mehr ausgetauscht werden, was viel Arbeit spart. Gerade wenn Sie viel Grillen ist ein Erdgasgrill bequemer und im Betrieb sogar günstiger.

Wir hoffen unser kleiner Ratgeber zum Thema Gasgrill hat Ihnen weitergeholfen. Gerne können Sie uns bei Fragen auch kontaktieren!

Direktes Grillen

Direktes Grillen ist eine schnelle Zubereitungsart, bei der das Grillgut direkt über der heißen Glut bzw. den entzündeten Gasbrennern platziert wird. Grillen Sie auf diese Weise Gemüse, Meeresfrüchte, Fisch und dünne Fleischstücke. Dünn geschnittenes Schnitzel, Kotelett oder Steak bleibt so schön zart und ist innerhalb kürzester Zeit fertig. Diese Zubereitungsart ist wahrscheinlich die gängigste und auch mit einfachen Holzkohlegrills problemlos möglich. Die große Hitze sorgt dabei für eine schöne Kruste und leckere Röstaromen. Die Größe des Grillguts ist allerdings eingeschränkt, da beispielsweise größere Fleischstücke nur schwer durchgegart werden können.

Stöbern Sie für mehr Infos zu Grill und Außenküche auch in unserem Ratgeber!

Es mag zunächst widersprüchlich klingen, aber eine Pizza muss nicht zwangsläufig gebacken, sie kann auch gegrillt werden! Und das ohne Einbußen beim Geschmack in Kauf nehmen zu müssen. Nicht jedermann hat einen Pizzaofen bei sich zu Hause stehen. Daher wollen wir von Wild. Ihnen in diesem Ratgeber verraten, wie man eine perfekte Pizza auch auf dem Gasgrill zubereiten kann. Ob als Besonderheit auf dem nächsten Grillfest oder als Überraschung für die Familie: Eine Pizza vom Grill schmeckt nicht nur gut, sie macht auch jeden Abend zu etwas Besonderem.

Die Vorbereitung

Wie Sie Ihre Pizza auf dem Gasgrill zubereiten hängt zunächst von Ihrem Grill ab, da dessen Bauart durchaus Unterschiede bei der Grillform nach sich ziehen kann. Besitzen Sie einen Gasgrill mit flachem Deckel, wie unseren BeefEater Signature ProLine, einen Gasgkugelgrill oder gleich eine ganze Grillstation samt Backburner? Egal, wie Ihr Grill aussieht, er sollte auf jeden Fall Temperaturen von mindestens 300° erreichen. Für optimale Ergebnisse sollte der Grill aber zu circa 360 – 420° im Stande sein.

Der Pizzastein

Außerdem sollten Sie für den Grillprozess Eigentümer eines Pizzasteins sein, um gleichmäßige Backergebnisse auf dem Gasgrill erzielen zu können. Pizzasteine lassen sich grob in zwei Arten einteilen: Corderit Stein, der den weitverbreitesten Pizzastein auf dem Markt darstellt und Schamott Stein. Corderit Stein besteht zum Großteil aus Eisen, Quarz und Magnesium, was ihn besonders hitzebeständig und langlebig formt. Schamott Stein zeichnet sich dem gegenüber durch seine lebensmittelechte Herstellung, die Hitze besonders gut speichert und wieder abgibt aus. Daher bestehen die meisten Pizzaöfen aus Schmaott. Welchen Pizzastein Sie auch Ihr eigen nennen, wichtig ist eine Stärke von mindestens 1,5cm, damit genügend Hitze gespeichert werden kann.

Das Problem der gleichmäßigen Hitzeverteilung

Die Problematik beim Grillen einer Pizza ist (selbst mit Pizzastein) die gleichmäßige Hitzeverteilung. Da die Hitze im Grill nur von unten kommt und damit nötige Oberhitze fehlt, ist der Boden der Pizza meist schon kross, während der Belag blass bleibt. Diese Problematik ereilen vor allem Gasgrills mit zu hoher Garhaube, in der sich die Hitze selbst geschlossen nie komplett gleichmäßig entfalten kann. Hinzu kommt, dass auch die Verarbeitung eines Grills aus Edelstahl oftmals nicht ausreicht, um die entstehende Hitze für die Zubereitung einer Pizza genügsam zu speichern.

Wenn Sie einen Grill mit hohem Deckel besitzen, können Sie sich folgendermaßen helfen: Legen Sie unter den Pizzastein zusätzlich noch einen Pflasterstein oder ein unbeschichtetes Gestell aus Stahl. Dadurch wird der Pizzastein angehoben und näher an den Grilldeckel gebracht. Achten Sie darauf, dass die Pizza circa 5cm unter dem Deckel des Grills liegt. Dann reicht die entstehende Oberhitze nämlich aus, um Belag sowie Teig gleichmäßig zu garen.

Wenn Sie einen Gasgrill mit Backburner besitzen, haben Sie zwar das gleiche Problem der Hitzeverteilung, in Form des Backburners aber immmerhin einen guten Gehilfen. Benutzen Sie in diesem Fall einen Pizzastein mit 1,5cm Stärke. Die Stahl- oder Pflastersteinvorrichtung ist aber nicht nötig.

Die Zubereitung

Jetzt geht es an die Zubereitung der Pizza. Wenn Sie Ihre Vorrichtung fertiggestellt haben, können Sie dem Grill richtig einheizen. Drehen Sie dafür alle Brenner auf volle Leistung und heizen Sie den Pizzastein circa 30 – 45 Minuten auf. Sie können auch mit dem Thermoeter stets nachmessen. Wenn der Stein eine Temperatur von 370° erreicht hat, ist der optimale Wert erreicht. Legen Sie dann die Pizza auf den Stein und schließen die Garhaube. Bei den verschiedenen Bauformen von Gasgrillhauben kann es durchaus sein, dass Sie die Pizza ab und an um circa 120 Grad drehen müssen, damit Sie gleichmäßig gebacken wird.

Bei einem Grill mit Backburner erhitzen Sie Grill und Pizzastein auf dem Garrost ebenfalls auf 370° und drehen die Pizza bei der Zubereitung immer wieder gleichmäßig im Kreis (hier kommt die Hitze hauptsächlich von hinten). So werden alle Seiten gleichmäßig gebacken.

Bitte ziehen Sie vor der Zubereitung von Pizza aber immer die Bedienungsanleitung Ihres Grillherstellers zu Rate. Nicht bei jedem Grill sollte man alle Hauptbrenner sowie den Backburner gleichzeitig aufdrehen, da vor allem Backburner schnell extrem heiß werden. Wagen Sie sich also langsam an diese Zubereitungsform heran, damit die Pizza nicht allzu schnell verbrennt!

Sprechen Sie uns bei Fragen auch gerne an

Jetzt heißt es nur noch: Guten Appetit! Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Prozess oder Grills und Außenküchen allgemein haben, dann sprechen Sie uns doch auch gerne an! mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Außenküche sind wir stets für Sie bereit!