Burger mag es überall geben und doch gehört er zu einem richtigen Grillabend einfach dazu. Aber um seinen Gästen einen wirklich perfekten Burger zubereiten zu können, reicht es nicht einfach das Hack aus dem Supermarkt auf den Grillrost zu hauen und fröhlich vor sich hinzubrutzeln. Viel mehr verlangt ein perfekter Burger überlegte Auswahl von Fleisch und Gewürzen sowie ein gutes Händchen mit der Grillzange. Der folgende Blogeintrag soll Ihnen knapp erläutern, wie der Zubereitung eines perfekten Burger nichts mehr im Weg steht.

Die richtige Fleischwahl und Würze

Für das Zusammenstellen eines echten Burgerpatties braucht man natürlich Hackfleisch. Achten Sie dabei aber darauf nur Rinderhack zu benutzen und kein Schweinefleisch zu kaufen. Außerdem ist es wichtig, dass das Mischverhältnis des Fleisches bei 80% Muskelfleisch und 20% Fett liegt, weil so die Aromastoffe des Fetts am besten zur Geltung kommen können und das Fleisch schön saftig wird. Und ja, es ist durchaus auch gewünscht hochwertiges Fleisch wie Ribeye durch den Fleischwolf zu drehen, um ein perfektes Burgerpatty zu zaubern.

Die richtige Würzmischung für das Fleisch auszuwählen ist da schon etwas schwerer, aber ebenso wichtig. Immerhin hat jeder Burgerfan seinen ganz eigenen Geschmack. Ob Sie nun ganz einfach nur die Hackfrikadelle mit Pfeffer und Salz anbraten oder ausgefallene Gewürzmischungen in das Fleisch einmassieren: Ein Burgerpatty schmeckt in fast allen Varianten super. Sie müssen nur Ihren eigenen Geschmack finden. Bei richtig gutem Fleisch sollte es allerdings ausreichen nur mit Salz und Pfeffer zu würzen, da das Hack meistens schon einen starken Eigengeschmack besitzt. Für etwas kulinarische Abwechslung können Sie zudem mit geräucherter Paprika, Chillipulver oder auch Rauchsalz abschmecken.

Aber Achtung: Würzen Sie das Fleisch erst, wenn Sie es das erste Mal durch den Wolf gedreht haben. Anschließend lassen Sie es noch ein zweites Mal durch den Wolf laufen. So verteilen sich die Gewürze am besten!

Wie forme ich die Burgerpatties?

Zum formen eines Burgerpatties benutzen Sie entweder eine Bugerpresse oder ihre Hände. Der Nachteil an der Presse ist jedoch, dass das Fleisch hier oft durch zu viel Druck zu kompakt wird und so an Saftigkeit verliert. Wenn Sie mit der Hand formen, müssen Sie ebenfalls darauf achten das Fleisch nicht zu fest zusammenzudrücken. Ein kompaktes Patty ist nicht automatisch ein gutes Patty.

Nehmen Sie die gewünschte Menge Hackfleisch (wir empfehlen Ihnen um die 150g) und formen sie es zu einer Kugel. Im Anschluss drücken Sie das Fleisch mit Ihrer Handinnenfläche platt, bis es einen Durchmesser von circa 8 cm besitzt. Jetzt drücken Sie mit einem Esslöffel von einer Seite Dellen in das Hackfleisch, damit sich dieses nicht auf dem Grill zusammenzieht. Fertig ist das klassische Burgerpatty.

Die Burger Zubereitung

Wenn Sie hochwertiges Fleisch für den Burger gekauft haben, wird man Sie an der Theke vielleicht noch fragend ansehen. Spätestens bei der Zubereitung des Fleisches wird Ihnen aber deutlich werden, warum es einen Burger so viel besser macht. Wer kennt das nicht: Man brät das Patty auf dem Grill und nach ein paar Minuten ist es plötzlich nur noch halb so groß wie zuvor. Das deutet auf einen hohen Wasseranteil im Fleisch hin, was Ihnen bei hochwertigem Fleisch nicht passieren wird.

Wenn Sie Ihr Burgerfleisch auf dem Grill zubereiten, gibt es eigentlich nur die Gargrade Medium oder Medium-Rare, da alles andere das Fleisch austrocknet. Da es bei der Zubereitung eines perfekten Burgers aber eher auf die Vorbereitung als auf das Grillen selbst ankommt, können wir Ihnen hier keine Universalwahrheit über die perfekte Grilltemperatur verkaufen. Jeder Grill hitzt sich unterschiedlich auf und verlangt daher nach einem anderen Grillvorgehen. Empfehlen können wir Ihnen hier aber den Einsatz einer Plancha, da die Kruste des Fleisches so am schönsten wird. Auch den Käse sollten Sie nach dem Wenden des Burgers nicht vergessen. So zerfließt er am besten und frisst sich tief in das Patty hinein.

Sprechen Sie uns auch gerne an

Bei Fragen oder Anregungen können Sie uns auch gerne direkt ansprechen. Vergessen Sie nicht: Auch das Braten eines perfekten Burgers braucht Übung und funktioniert vielleicht nicht sofort beim ersten Mal. Mit der richtigen Vorbereitung sollten Sie aber weniger Probleme haben. Wir von Wild. wünschen Ihnen noch einen schönen Grillabend! Und vergessen Sie nicht: Bleiben Sie Wild!

Es mag zunächst widersprüchlich klingen, aber eine Pizza muss nicht zwangsläufig gebacken, sie kann auch gegrillt werden! Und das ohne Einbußen beim Geschmack in Kauf nehmen zu müssen. Nicht jedermann hat einen Pizzaofen bei sich zu Hause stehen. Daher wollen wir von Wild. Ihnen in diesem Ratgeber verraten, wie man eine perfekte Pizza auch auf dem Gasgrill zubereiten kann. Ob als Besonderheit auf dem nächsten Grillfest oder als Überraschung für die Familie: Eine Pizza vom Grill schmeckt nicht nur gut, sie macht auch jeden Abend zu etwas Besonderem.

Die Vorbereitung

Wie Sie Ihre Pizza auf dem Gasgrill zubereiten hängt zunächst von Ihrem Grill ab, da dessen Bauart durchaus Unterschiede bei der Grillform nach sich ziehen kann. Besitzen Sie einen Gasgrill mit flachem Deckel, wie unseren BeefEater Signature ProLine, einen Gasgkugelgrill oder gleich eine ganze Grillstation samt Backburner? Egal, wie Ihr Grill aussieht, er sollte auf jeden Fall Temperaturen von mindestens 300° erreichen. Für optimale Ergebnisse sollte der Grill aber zu circa 360 – 420° im Stande sein.

Der Pizzastein

Außerdem sollten Sie für den Grillprozess Eigentümer eines Pizzasteins sein, um gleichmäßige Backergebnisse auf dem Gasgrill erzielen zu können. Pizzasteine lassen sich grob in zwei Arten einteilen: Corderit Stein, der den weitverbreitesten Pizzastein auf dem Markt darstellt und Schamott Stein. Corderit Stein besteht zum Großteil aus Eisen, Quarz und Magnesium, was ihn besonders hitzebeständig und langlebig formt. Schamott Stein zeichnet sich dem gegenüber durch seine lebensmittelechte Herstellung, die Hitze besonders gut speichert und wieder abgibt aus. Daher bestehen die meisten Pizzaöfen aus Schmaott. Welchen Pizzastein Sie auch Ihr eigen nennen, wichtig ist eine Stärke von mindestens 1,5cm, damit genügend Hitze gespeichert werden kann.

Das Problem der gleichmäßigen Hitzeverteilung

Die Problematik beim Grillen einer Pizza ist (selbst mit Pizzastein) die gleichmäßige Hitzeverteilung. Da die Hitze im Grill nur von unten kommt und damit nötige Oberhitze fehlt, ist der Boden der Pizza meist schon kross, während der Belag blass bleibt. Diese Problematik ereilen vor allem Gasgrills mit zu hoher Garhaube, in der sich die Hitze selbst geschlossen nie komplett gleichmäßig entfalten kann. Hinzu kommt, dass auch die Verarbeitung eines Grills aus Edelstahl oftmals nicht ausreicht, um die entstehende Hitze für die Zubereitung einer Pizza genügsam zu speichern.

Wenn Sie einen Grill mit hohem Deckel besitzen, können Sie sich folgendermaßen helfen: Legen Sie unter den Pizzastein zusätzlich noch einen Pflasterstein oder ein unbeschichtetes Gestell aus Stahl. Dadurch wird der Pizzastein angehoben und näher an den Grilldeckel gebracht. Achten Sie darauf, dass die Pizza circa 5cm unter dem Deckel des Grills liegt. Dann reicht die entstehende Oberhitze nämlich aus, um Belag sowie Teig gleichmäßig zu garen.

Wenn Sie einen Gasgrill mit Backburner besitzen, haben Sie zwar das gleiche Problem der Hitzeverteilung, in Form des Backburners aber immmerhin einen guten Gehilfen. Benutzen Sie in diesem Fall einen Pizzastein mit 1,5cm Stärke. Die Stahl- oder Pflastersteinvorrichtung ist aber nicht nötig.

Die Zubereitung

Jetzt geht es an die Zubereitung der Pizza. Wenn Sie Ihre Vorrichtung fertiggestellt haben, können Sie dem Grill richtig einheizen. Drehen Sie dafür alle Brenner auf volle Leistung und heizen Sie den Pizzastein circa 30 – 45 Minuten auf. Sie können auch mit dem Thermoeter stets nachmessen. Wenn der Stein eine Temperatur von 370° erreicht hat, ist der optimale Wert erreicht. Legen Sie dann die Pizza auf den Stein und schließen die Garhaube. Bei den verschiedenen Bauformen von Gasgrillhauben kann es durchaus sein, dass Sie die Pizza ab und an um circa 120 Grad drehen müssen, damit Sie gleichmäßig gebacken wird.

Bei einem Grill mit Backburner erhitzen Sie Grill und Pizzastein auf dem Garrost ebenfalls auf 370° und drehen die Pizza bei der Zubereitung immer wieder gleichmäßig im Kreis (hier kommt die Hitze hauptsächlich von hinten). So werden alle Seiten gleichmäßig gebacken.

Bitte ziehen Sie vor der Zubereitung von Pizza aber immer die Bedienungsanleitung Ihres Grillherstellers zu Rate. Nicht bei jedem Grill sollte man alle Hauptbrenner sowie den Backburner gleichzeitig aufdrehen, da vor allem Backburner schnell extrem heiß werden. Wagen Sie sich also langsam an diese Zubereitungsform heran, damit die Pizza nicht allzu schnell verbrennt!

Sprechen Sie uns bei Fragen auch gerne an

Jetzt heißt es nur noch: Guten Appetit! Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Prozess oder Grills und Außenküchen allgemein haben, dann sprechen Sie uns doch auch gerne an! mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Außenküche sind wir stets für Sie bereit!